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Fortsetzung Bevor ich mit meiner Geschichte an dieser Stelle fortfahre, möchte ich eigentlich noch mal in die Vergangenheit schauen. Denn es gab wohl bereits sehr viel früher Anzeichen dafür, dass ich Probleme mit der Schilddrüse habe bzw.. einmal bekommen würde. Der erste Hinweis dafür war als ich noch ein junges Mädchen war, so ungefähr 16 Jahre jung. Ich wurde von meiner damaligen Hausärztin zur „ Schilddrüsenärztin “ (so wurde diese Ärztin landläufig genannt) geschickt. Ich weiss noch, dass ich zwei oder drei Tage hintereinander morgens nüchtern dort in der Praxis erscheinen musste, an einzelne Untersuchungen kann ich mich nicht mehr erinnern. Genauso wenig kann ich mich daran erinnern, aus welchem Grund ich zu dieser Ärztin geschickt wurde. Diese Ärztin „ entliess “ mich nach Abschluss der Untersuchungen mit folgenden Worten: „Ich könnte Ihnen jetzt etwas verschreiben, doch das müssten Sie dann Ihr ganzes Leben einnehmen, dazu sind Sie noch zu jung.“ Komischerweise habe ich diese Worte der Ärztin noch heute „im Ohr“, aber die Diagnose, die diese Ärztin stellte, weiss ich nicht mehr. Der zweite Hinweis erfolgte, als ich etwa 28 Jahre jung war, meine älteste Tochter muss ungefähr zwei Jahre alt gewesen sein, als ich an einem Mittwochnachmittag den Arzt, der an diesem Nachmittag Notdienst hatte, wegen meiner Tochter anrufen musste. Dieser Arzt machte einen Hausbesuch, schaute mich bei der Verabschiedung an und bemerkte: „Sie sollten sich einmal die Schilddrüse untersuchen lassen.“ Aber ich hatte ja keine Beschwerden – also habe ich meine Schilddrüse auch nicht untersuchen lassen. Wer begibt sich schon „freiwillig“ in „die Höhle des Löwen?“ Ein weiterer Aspekt, der wohl auf die damals nicht richtig arbeitende Schilddrüse zurückzuführen war, folgte als meine beiden heute 20 und 18 Jahre alten Töchter im Kleinkind - und Kindergartenalter waren, aber auch noch während ihrer Grundschulzeit. Ich hatte während dieser Zeit einen extrem guten Appetit. Mein Mann konnte es oftmals nicht begreifen – wie oft sagte er: „Ich versteh’ das nicht, nachdem was du isst, müsstest du eigentlich total dick sein.“ Meine Portionen auf dem Teller waren in der Regel wesentlich grösser als die meines Mannes… Und ins Bett gehen, ohne noch einmal eine Mahlzeit zu mir zu nehmen? O, weia, ich wäre ja glatt über Nacht verhungert. Wie oft stellte ich mich abends um 22.00 Uhr noch in die Küche und kochte mir etwas, meistens Spaghetti mit Sahnesosse. Manchmal hatte ich auch Glück und es war noch ein ausreichend grosser Rest zum Aufwärmen da. Wenn ich während dieser Zeit „normal“ gegessen habe (also wirklich nur nach meinem Hungergefühl), nahm ich innerhalb einer Woche drei bis vier Kilogramm ab. Dann bemerkte ich, dass ich so richtig „zappelig“ und nervös wurde. Also sagte ich mir: das Gewicht ist definitiv zu wenig für dich, musst wieder was zunehmen. Also legte ich eine „Fresswoche“ ein, um diese drei bis vier Kilo wieder auf meine Rippen zu bekommen – mit so richtig viel schönen kalorienreichen Dingen. Hatte ich mein “ Wohlfühlgewicht “ ging es mir wieder besser. Dies war wie ein Kreislauf, es ging über mehrere Jahre hinweg. Ich hielt dies jedoch damals für normal. Hatte ich doch zwei sehr süsse, aber auch eben sehr lebhafte kleine Mädchen. Die hielten mich ja auch ständig in Trab. Meine damalige Hausärztin hielt mein Gewicht jedoch nicht für „normal“, sie wollte mich mit schöner Regelmässigkeit zur Kur schicken. Zu einer ‚Mutter- und Kind-Kur’. Ich lehnte jedoch mit der gleichen Regelmäßigkeit ab mit der Begründung: „Wenn Sie mir eine ‚Mutter- ohne Kind-Kur’ anbieten können gerne, ansonsten nicht.“ Es wäre für uns jedoch damals kaum möglich gewesen, unsere Kinder in andere Hände zu geben. Und die Kinder bei einer Kur dabei zu haben – da sah ich damals für mich keine Chance, mich zu erholen. Vielleicht war es ein „Denkfehler“, ich weiss es nicht. Aber egal, ist vorbei. Auch hatte ich immer mal wieder kurze Phasen, in denen ich etwas verstärkten Haarausfall hatte, der vor allem auch beim Friseur bemerkt wurde. Diesen Haarausfall bekam ich jedoch immer wieder mit einem „Friseurmittel“ in den Griff. Also kein Grund zur Sorge!
© Gabi Hinkel, 24.06.2003
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